14 Sep

Die Seckenheimer feiern ausgelassen den Abschluß Ihrer Baustelle

“Wir wollten den Bauarbeitern, die am Um- und Ausbau der Seckenheimer Hauptstraße beteiligt waren sowie den Verantwortlichen der Stadt Mannheim, der RNV und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim danke sagen”, so die Organisiatoren dieses Straßenfestes. Ihr Engagement war beispielhaft, so entstand die Idee ein Straßenfest auf der Seckenheimer Hauptstraße noch schnell zu organisieren, bevor die Linie 5 Ihren gewohnten Betrieb am 14.9. wieder aufnimmt. Eine Name war mußte gefunden werden “Rouge et noir”- ein Hoch auf die Baustelle in der Seckenheimer Hauptstraße sollte sie heißen und die Einladung auf Facebook wurde kreiert und publiziert. Unter Mitwirkung der RNV, dem Amt für Wirtschaftsförderung war uns die Genehmigung für ein Straßenfest auf der Seckenheimer Hauptstraße erteilt worden, somit waren wir auf der sicheren Seite. Die Absperrgitter wurden uns von der RNV am Straßenrand bereit gestellt, sodass eine Vollsperrung der Seckenheimer Hauptstraße zwischen Rastatterstraße und Freiburgerstraße möglich war. Toll, wie reibungslos alles geklappt hat, so das Organisatorenteam.

Erstaunlich viele Seckenheimer fanden den Weg auf die Seckenheimer Hauptstraße, wo am Samstag der Abschluß der ersten Bauphase gefeiert wurde. Ähnlich “Diner en blanc” wurden die Seckenheimer aufgerufen, Ihr Equipment wie Tische und Stühle selbst mitzubringen, ebenso Essen und Trinken. Man packte sich einen Leiterwagen oder einen Minianhänger voll und zog durch Seckenheim bis zur Hauptstraße, um dort den Picknicktisch aufzubauen. Das war ein besonderer Reiz. Einige griffen beispielhaft das Thema “Rouge et noir” auf und haben von der Kleidung bis zur Deko dies farbgerecht ausgestaltet. Die einen kamen in Familie, die anderen brachten Ihre Freunde mit. Seckenheim traf sich zu einem besonderen Fest, so die Organisatoren.

Straßenfest Seckenheimer Hauptstraße, Rouge et noir

“Rouge et noir” – ein Hoch auf die Baustelle in der Seckenheimer Hauptstraße

Pünktlich um 18.00 Uhr wurde die Seckenheimer Hauptstraße in diesem Jahr letztmalig für den Straßenverkehr gesperrt, die Party konnte also beginnen! Schnell wurden Tische und Bänke bei Lottermann und Söhne rausgestellt und mitten auf der Seckenheimer Hauptstraße platziert. Schirme und Partyzelte sollten vor etwaigem Regen schützen. Eine lange Tafel sollte es werden, so war die Grundidee.

Etliche Autofahrer waren sichtlich iiritiert, dass die Hauptstraße wieder gesperrt wurde, obwohl Sie erst Samstagsmorgens für den Autoverkehr freigegeben wurde. Manche stellten Ihr Fahrzeug ab und gesellten sich einfach mit dazu. Andere brachten Ihr Proviant im Rucksack mit, in der Hoffnung noch einen Platz an bestehenden Bierbänken zu finden oder sich mit Freunden zu treffen.

“Sich einfach mitten auf der Straße mit Tischen, Bänken und Stühlen zu platzieren fand den Reiz der Seckenheimer”, so das Organisatorenteam. So waren Pfarrer Helmut Krüger mit Ehefrau, Stadtrat Thorsten Riehle, Schreiner Helmut Katz, Thomas Schmies, Frisörobermeister Salvatore Jaci mit kompletter Familie, Ralph und Till Lottermann mit Familie und Gästen ebenso vertreten, wie Grit Löffler-Baßmann mit Ehmann und Freunden, sowie der Leiter des Schifferkinderheims Ralph Waibel, Andreas Hänssler mit Frau und Rüdiger Harksen, Bundestrainer der Leichtathleten. Sitzungspräsident der Zabbe Andreas Eder und TSG-Vorstand Rainer Kettner mit Frau und Freunden waren ebenfalls unter den Gästen. Alle fanden die Idee toll und haben spontan Ihre Teilnahme zugesagt. Rainer Kettner beantwortete den Aufruf in Facebook “mit super Idee!:-) Wir kommen mit einem Tisch voll Gästen!!”

“Wir würden es begrüßen, wenn derartige Veranstaltungen wiederholt werden”, war die einhellige Meinung der Besucher. Nur wo, wenn die Straßenbahn wieder fährt, so die Organisatoren vom diesjährigen “Rouge et noir“. Dann ist eine solche Veranstaltung nur schwerlich möglich, so die Verantwortlichen. Wir werden uns in den nächsten Tagen mal zusammensetzen und die Veranstaltung Revue passieren zu lassen und überlegen, wo man eine solche Veranstaltung in welchem Umfang wiederholen kann. Mit den Seckenheimer Planken sollte ein geeigneter Platz zur Begegnung geschaffen werden, so war dei ursprüngliche Forderung. Mit dem geplanten Kiosk und dem Busparkplatz auf den Seckenheimer Planken wird der vor dem Rathaus vorgesehene Platz nur eingeschränkt nutzbar sein.  Vielleicht können wir ja die Stadt und die RNV begeistern im kommenden Jahr ein großes Baustellenabschlußfest zu feiern. Der kleine Platz vor dem Rathaus wird zu klein oder die Platzsituation auf den Seckenheimer Planken werden wegen dem permanenten Busverkehr ungeeignet sein.

Der BdS Seckenheim ist froh, dass nunmehr der erste Bauabschnitt vorüber ist und die Kerwe traditionsgemäß am 3. Oktoberwochenende stattfinden kann. Wichtig ist, dass die Hauptstraße wieder befahrbar ist, so Elvira Treutler. Selbst wenn es punktuell noch zu Behinderungen kommt, weil die Gewege und die Parkbuchten wieder hergestellt werden müssen, so sind alle Geschäfte inzwischen wieder mit dem Auto erreichbar und die Metallbrücken werden sukkzessive zurückgebaut. Ein Lob allen Bauarbeitern vor allem den Bauarbeitern, der Firma Sax + Klee, die stets sehr zuvorkommend einzelne Probleme schnell und unbürokratisch gelöst haben, dies sei nicht selbstverständlich, so Elvira Treutler. Der Bereich Rathaus mit den Seckenheimer Planken und der Brückenauffahrt nach Ilvesheim soll im Frühjahr 2016 in Angriff genommen werden, dann werden auch die Gewerbetreibenden im atelierhof davon betroffen sein. Seit Mitte August habe ich mit UNICO – das Haus der Marken und Manufakturen – Betriebsferien gemacht, als ich festgestellt hatte, dass durch die Sperrung der Seckenheimer Hauptstraße ab der Ilvesheimer Brücke an den Seckenheimer Planken vielfach chaotische Verhältnisse herrschten. Wir wollen auf die Stadt und die RNV einwirken, dass die Hauptumbaumaßnahmen wieder in den Sommerferien stattfinden, damit die Behinderungen für die Bevölkerung und uns als Gewerbetreibende möglichst gering ausfallen, so Elvira Treutler. Wichtig ist, dass die Maßnahmen rechtzeitig kommuniziert werden, dies war beim ersten großen Bauabschnitt nicht immer so der Fall, beklagen die Gewerbetreibenden in der Hauptstraße. Mal sehen, vor welchen Herausforderungen wir gestellt werden, wenn der zweite Abschnitt im Frühjahr in Angriff genommen wird.

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