5 Jun

Mannheimer Bürger werden aktiv und finden sich in den unterschiedlichsten Bürgerinitiativen zusammen

Die Stadt Mannheim wünscht sich mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen. Immer mehr Mannheimer Bürger schließen sich zu Initiativen zusammen, um mehr Gehör zu finden. Nachfolgend seien einige Bürgerinitiativen und Ihr wirken hier vorgestellt, es gibt weeitaus mehr. Mannheimer Bürger wollen ungeliebte Projekte verhindern oder Veränderungen herbeiführen, egal ob es kleinere Themen sind, wie ein Spielplatz vor der Haustüre oder die BUGA 2023, ob es die Entmietung von Wohnraum wie in der Carl Benz Straße anbetrifft oder wenn es um die Sanierung von Wohngebäuden am Adolph-Damaschke-Ring geht. Die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG sicherte zu, dass die Bewohner nach der Sanierung der 4 Wohnblocks wieder in Ihre Wohnungen am Adolf-Damaschke-Ring nach der Sanierung zurückkehren dürften. Ob allerdings dieser Wohraum für die Rückkehrer dann noch bezahlbar ist, bleibt abzuwarten. Gentrifizierung nennt man das, Altgebäude sollen neuem Wohnraum weichen. Mit diesem Thema beschäftigt sich u.a. die BürgerinitiativeFair Mieten“. Wohnraum muß bezahlbar bleiben, dafür soll die erst kürzlich in Kraft getretene neue gesetzliche Regelung der “Mietpreisbremse” sorgen. Statt dafür zu sorgen, dass ältere Wohnungen saniert und bezahlbar vermietet werden, forciert man das Vorhaben von großen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Abriss des alten Wohnungsbestandes, der Neubauten weichen muß, weil dort dann wesentlich höhere Mieten erzielt werden können, denn dies ist bei dem neuerlichen Gesetz als Ausnahme geregelt. Jürgen Kurtz und seine Mitstreiter setzen sich für den Erhalt des alten Waldhof ein, so wird der Platz vor der Waldhofschule saniert und es entsteht dort der Sepp-Herberger-Platz die Müllproblematik und die Verkehrssicherheit sind weitere Themen dieser Bürgerinitiative auf dem Waldhof. “Mannheim sagt ja“, ursprünglich als Bürgerinitiative gegründet und jetzt ein e.V. zeigt auf, dass  Mannheim eine bunte und vielfältige Stadt ist, in der es keinen Platz für Hass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gibt. In Neuostheim haben sich zwei Bürgerinitiativen “Lärmschutz-Neuostheim” mit Martin Steinbrenner und Dr. Jürgen Kuhn und “Innovativer Lärmschutz” mit Norbert Jäger und Dr. Gunther Mair aufgetan, die für den Lärmschutz sich einsetzen. Die Bürgerinitiative fordert: Mannheim braucht einen Güterzug-Bypass in Tunnelbauweise, nachdem steigende Zahl an Güterzügen in den kommenden Jahren nachts Mannheim passieren. Experten mit bis zu 200 Güterzügen jede Nacht auf der westlichen und östlichen Riedbahn. Die Kleingärtner an der Au wollen den Bau einer neuen Straße wegen der BUGA 2023 verhindern, andere meinen zu Recht, dass ein öffentlicher Grünzug statt BUGA wirtschaftlicher sei, obgleich sich die Mannheimer Bürger sich im Rahmen eines Volksentscheids für eine BUGA 2023 asugesprochen hatte. 1975 entstand im Rahmen der Bundesgartenschau der Herzogenriedpark und der Luisenpark, inzwischen besteht ein erheblicher Reparaturstau bei den Gäuden, die sich auf den Parkgeländen befinden. So gibt es die Bürgerinitiative “Gestaltet Spinelli” um Britta Gedanitz und Hans-Jürgen Hiemenz macht sich für die Grün- und Freiraum-Gestaltung der ehemaligen Spinelli-Kaserne zwischen Feudenheim und Käfertal stark. Viele eigene Gestaltungsvorschläge wurden eingebracht, die auf jahrzehntelanger Vorarbeit beruhen. Die Bürgerinitiative “Rettet die Feudenheimer Au” ist für den Erhalt und die ökologische Aufwertung des Spinelli-Areals. Das Bürgerforum in der Rheinau sorgt sich um die Zukunft des Stadtteils fordert ein Gesamtkonzept für die Entwicklung des Staddtteils und des Hafens, hier ging es um Lärm und Umweltbelastung und neuerdings auch noch um das Thema, weil in Neckarau ein Großbordell enstehen soll. Peter Leonhardt, Kurt Kubinski, Günther Ries, Peter Toussaint, Albert Fiederlein und Wolfgang Lehmpfuhl möchten mit Unternehmen und der Kommune ins Gespräch kommen

 

 

 

 

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